Warum schiebst du deine Kreativität immer wieder auf?
Du spürst, dass da mehr in dir ist? Diese Sehnsucht in dir, die immer wieder auftaucht, wenn du Kunst siehst, wenn du jemanden mutig erlebst, wenn du morgens einen klaren Moment hast und denkst: So kann es doch nicht alles gewesen sein. Und trotzdem passiert es immer wieder, dass du deine Kreativität aufschiebst. Du funktionierst im Alltag, gehst Tag für Tag zur Arbeit, du erledigst Dinge, du organisierst dein Leben – und das, was eigentlich aus dir heraus will, rutscht nach hinten. Viele nennen das eine kreative Blockade. Ich glaube, das es oft etwas anderes ist.
Kreativität aufschieben ist oft Identitätsschutz
Wenn du deine Kreativität wirklich ernst nimmst, dann bedeutet das nicht nur, dass du mehr malst oder mehr schreibst oder sichtbarer wirst. Es bedeutet, dass du innerlich eine neue Version von dir zulässt. Und genau hier beginnt die Spannung. Denn Identität ist Zugehörigkeit, Sicherheit, dein inneres Bild von dir selbst.
Solange du sagst „Ich könnte ja…“, bleibst du sicher. Du könntest dieses Projekt starten. Du könntest deine Kunst öffentlich zeigen. Du könntest dein kreatives Business klar positionieren. Dieses „könnte“ lässt dir eine Hintertür offen. In dem Moment, in dem du handelst, wird es konkret. Und konkret bedeutet Feedback. Sichtbarkeit. Bewertung. Wachstum.
Und genau deshalb beginnst du vielleicht, deine Kreativität aufzuschieben. Weil dein System Stabilität liebt. Selbst eine mittelmäßige Stabilität fühlt sich sicherer an als eine neue, größere Identität, die du noch nicht ganz kennst.
Du willst das Ergebnis – aber nicht immer die Konsequenz
Viele Kreative wollen das Ergebnis. Ein stimmiges kreatives Leben mit mehr Ausdruck, mehr Freiheit, mehr Anerkennung, mehr Geld und Ruhm. Und das kenne ich gut …. Doch der Weg dorthin bedeutet, dass du anders handelst. Dass du dich selbst priorisierst. Dass du dich zeigst, auch wenn du dich noch nicht vollständig bereit fühlst. Dass du Verantwortung übernimmst. Dass du dranbleibst, auch wenn die Euphorie nachlässt.
Und genau da wird es ernst.
Ich sehe es immer wieder: Menschen sagen, sie hätten eine Blockade. Doch wenn wir ehrlich hinschauen, fehlt ihnen kein Talent und keine Idee. Es fehlt die Entscheidung, diese neue Identität wirklich zu leben. Solange du dich „blockiert“ nennst, musst du nichts verändern. Blockade klingt passiv. Entscheidung ist aktiv.
Kreativität aufschieben fühlt sich dann vernünftig an Und in Wahrheit schützt es dein altes Selbstbild.
Der kreative Ruf ist leise – das Rauschen ist laut
Du bist ein schöpferisches Wesen. Dieser kreative Ruf ist dieses leise Wissen in dir, dass du hier bist, um etwas durch dich entstehen zu lassen. Dass dein Leben mehr ist als Funktionieren. Doch das Rauschen im Alltag ist laut. Unsere Termine, die Erwartungen, die Sicherheit, das „So macht man das“. Und wenn dieses Rauschen lauter wird als deine innere Stimme, beginnst du, deine Kreativität aufzuschieben, weil sie nicht dringend erscheint.
Und was nicht dringend ist, wird verschoben. Was verschoben wird, verliert Energie. Und irgendwann sagst du: Ich habe eine kreative Blockade. Dabei hast du nur aufgehört, zuzuhören.
Identität entsteht durch Handeln
Vielleicht wartest du darauf, dich bereit zu fühlen. Bereit für Sichtbarkeit. Bereit für den nächsten Schritt. Bereit, dich wirklich als Künstlerin zu bezeichnen. Doch Identität entsteht nicht durch Denken. Sie entsteht durch Wiederholung. Du wirst nicht erst selbstbewusst und handelst dann. Du handelst – und dadurch verändert sich dein Selbstbild. Genau hier liegt der Shift. Und genau hier braucht es nicht noch mehr Analyse, sondern deinen ganzen Biss. Dieses innere Gefühl von: Ich mache es jetzt.
Eine ehrliche Frage an dich
Wenn du deine Kreativität nicht mehr aufschieben würdest – wer wärst du dann? Und was würde sich konkret verändern? Würdest du anders auftreten? Anders entscheiden? Anders priorisieren? Und bist du bereit, diesen Preis zu zahlen?
Denn Veränderung ist kein Wunsch. Veränderung ist eine Entscheidung, eine Wahl.
Im kostenlosen Workshop „Kreativer Ruf“ am 10.03. um 19.30 h geht es genau darum, das Rauschen leiser zu machen und wieder klar zu hören, was durch dich entstehen will. Und wenn du danach spürst, dass du diese Identität nicht nur erkennen, sondern wirklich leben willst, dann ist Being an Artist dein nächster Schritt.
Dir selbst zuzuhören ist der Anfang. Es zu Leben ist deine Entscheidung.
In der Podcastfolge erfährst du:
✨warum Kreativität aufschieben selten ein Disziplinproblem ist
✨ weshalb viele Künstler ihr Ergebnis wollen, aber nicht den Weg gehen
✨ warum „Blockaden“ oft Schutz vor Identitätsveränderung sind
✨ was es wirklich braucht, um den inneren Shift zu machen
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Mehr InformationenVielleicht schiebst du deine Kreativität nicht auf. Vielleicht schützt du dich vor deiner nächsten Version. - Ursula
Alle Links zur Folge:
Dein nächster Schritt: Vom Kunst-Machen zum Kunst-Sein
Wenn du bereit bist, deine einzigartige kreative Identität voll und ganz anzunehmen, lade ich dich ein, diese Reise nicht alleine zu gehen.
KOSTENLOSER Online-Workshop: „Kreativer Ruf“ am 10. März um 19.30 h: Komm zurück ins Zuhören und folge deinem Ruf. In diesem kostenlosen Workshop schaffen wir Raum für deine einzigartige Ausdruck. Was möchte durch dich in die Welt? Und warum wie zu oft, nach anderen gucken, als zu uns.
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