Der Erfolg als Künstler - Podcastfolge von Kreativität leben, von Ursula Tücks

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Erfolg als Künstler – woran misst du ihn wirklich?

Bist du eine Kreative, Künstlerin und  sitzt vor deiner Arbeit, du schaust darauf, gehst noch einmal drüber, veränderst vielleicht hier noch etwas, dort etwas…  und du stellst dir eine Frage: Reicht das eigentlich?

 

Reicht das, was ich hier mache, um gesehen zu werden, um erfolgreich zu sein, um endlich dieses Gefühl zu bekommen, angekommen zu sein? Und genau da beginnt etwas, das viele Kreative und Künstler miteinander teilen. Die Frage, woran sie ihren Erfolg als Künstler eigentlich messen.

 

Ich kenne das aus meiner eigenen Arbeit so gut. Dieses leise Verschieben des Fokus. Weg von dem, was durch dich entstehen will, hin zu der Frage, wie es ankommt. Ja, ganz ehrlcih? Habe ich jahrelang gemacht.. und ja, ich erwische mich hin und wieder dabei noch.  Und gleichzeitig spürst du, dass genau das dich ein Stück von dir entfernt.

 

Denn wir haben gelernt, Erfolg an Dingen zu messen, die sichtbar im Außen sind. An Zahlen, an Reichweite, an Resonanz und ganz besondern an Geld. Das Problem ist gar nicht, dass diese Dinge existieren, sondern dass wir anfangen, uns daran zu orientieren, obwohl wir gleichzeitig merken, dass sie uns innerlich nicht wirklich tragen.

 

Warum äußere Maßstäbe deinen Erfolg als Künstler verzerren

Wenn du einmal ehrlich hinschaust, wirst du merken, wie wenig von dem, was wir Erfolg nennen, wirklich in deiner Hand liegt. Ob dein Werk gesehen wird, ob es geteilt wird, ob es jemanden berührt, hängt von so vielen Faktoren ab, die du nicht steuern kannst. Timing, Trends, Plattformen, der Moment, in dem jemand darauf stößt und es sieht.

 

Und genau hier passiert etwas Entscheidendes. In dem Moment, in dem du deinen Erfolg als Künstler an diesen äußeren Dingen misst, gibst du deinen inneren Kompass nach außen ab. Du beginnst, dich zu orientieren, statt dich auszudrücken. Dann nämlich fragst du dich nicht mehr, was will hier eigentlich durch mich entstehen, sondern du merkst, wie sich deine Gedanken leise verschieben hin zu „Was funktioniert?“ oder „Was kommt gut an?“

Und dann entfernst du dich ein Stück von dir selbst. Genau dieses Gefühl von „Ich bin nicht gut genug“ sehe ich auch immer wieder in meiner Arbeit mit Kreativen. Oft ist es keine echte Blockade, sondern die Angst, dem eigenen Anspruch nicht zu genügen. Wie du damit umgehen kannst, habe ich dir auch hier beschrieben:
👉 Kreative Blockade lösen – zurück in deine Lebendigkeit

 

Der Moment, in dem Erfolg als Künstler wirklich entsteht

Es gibt einen Punkt im kreativen Prozess, der so unscheinbar ist, dass viele ihn übersehen, und gleichzeitig ist er einer der kraftvollsten überhaupt. Es ist dieser Moment, in dem du spürst: Ich habe alles gegeben, was ich in diesem Moment geben konnte.

 

Nicht perfekt, und trotzdem mit aller Liebe und aller Energie die du hast. Du hast dich eingelassen, du bist durch Zweifel gegangen, du hast Entscheidungen getroffen. Und dann kommt dieser Schritt, der sich für viele ungewohnt anfühlt.

 

Du lässt los. Du zeigst dein Werk. Du gibst es nach außen. Du hörst auf, es festzuhalten.

 

Und genau dort beginnt sich dein Verständnis von Erfolg als Künstler zu verändern. Nicht im Applaus vom Publikum, nicht in der Reaktion, sondern in dieser Entscheidung, dein Werk freizugeben. Denn ab diesem Moment beginnt etwas, das du nicht mehr kontrollieren kannst.

 

Und genau das ist der Punkt, an dem viele versuchen, wieder Kontrolle zurückzugewinnen. Durch Optimieren, Vergleichen, Anpassen, oder zu sagen: „Ach ne, es hat niemand gekauft, dann mache ich eben was anderes.“ Doch genau hier liegt die Einladung, einen Schritt zurückzutreten.

 

Warum Erfolg im Außen deine Zweifel nicht auflöst

Ich glaube, das einige Kreative die Hoffnung in sich tragen, dass Erfolg im Außen etwas im Inneren bei sich lösen wird. Dass Anerkennung das Gefühl von „Ich bin nicht gut genug“ leiser macht. Doch oft passiert etwas anderes. Mit mehr Sichtbarkeit kommen neue Erwartungen, mehr Vergleich und auf jeden Fall mehr Druck. Plötzlich geht es nicht mehr nur darum, etwas zu erschaffen, sondern darum, es wieder zu schaffen. Schau dir dazu einfach mal erfolgreiche Künstler an? Waren haben viele Depressionen, trinken Alkohol oder konsumieren Drogen?

 

Und genau hier zeigt sich, dass Erfolg im Außen nicht automatisch das löst, was im Inneren da ist. Denn manchmal macht er es sogar das eigentliche noch mehr sichtbarer.

 

Wenn Erfolg dich festhält statt dich frei zu machen

Ein Punkt, über den kaum gesprochen wird, ist, dass Erfolg dich auch festhalten kann. Vielleicht hast du mit einer bestimmten Art zu arbeiten Resonanz bekommen. Menschen reagieren darauf, dein Umfeld bestätigt dich, vielleicht entsteht daraus sogar etwas Wirtschaftliches. Und auf einmal spürst du, dass dein Ausdruck sich verändert. Weil du neue Erfahrungen gemacht oder warum auch immer… Dass neue Ideen entstehen, die nicht mehr ganz in das passen, was bisher funktioniert hat.

Hier entsteht jetzt eine ganz andere Art von Herausforderung. Du kannst dem folgen, was bereits funktioniert. Oder du gehst weiter. Viele bleiben, weil es Sicherheit gibt. Weil sie Angst haben, ihr Publikum, ihre Kunden zu verlieren.. Doch genau dort kann etwas verloren gehen, das für deinen Erfolg als Künstler essenziell ist: deine Lebendigkeit. Und das kann sich wie ein Gefängnis anfühlen.

 

Dein eigener Maßstab für Erfolg als Künstler

Deshalb braucht es etwas, das unabhängig ist von all dem. Einen eigenen Maßstab für Erfolg als Künstler, der nicht davon abhängt, wie viele Menschen dein Werk sehen oder wie sie darauf reagieren. Vielleicht bedeutet Erfolg für dich, dass du ehrlich erschaffst, dass du dich zeigst, dass du deine Arbeit zu Ende bringst, auch wenn Zweifel da sind, und dass du bereit bist, loszulassen.

 

Denn genau in dem Moment, in dem du dein Werk zeigst, beginnt Sichtbarkeit. Nicht erst, wenn du dich bereit fühlst, sondern wenn du präsent, authentisch, sagen wir mal echt bist. Warum dieser Schritt so entscheidend ist, habe ich dir hier noch einmal vertieft beschrieben:
👉 Sichtbar werden als Künstlerin – bevor du dich bereit fühlst

 

Und vielleicht gehört auch dazu, dass du weitergehst. Dass du dich nicht an einem Werk oder Stil festhältst. Dass du nicht deinen Wert daran knüpfst, sondern dass du in Bewegung bleibst, immer wieder spielst udn neue Erfahrungen machst.

 

Kreativer Erfolg entsteht im Prozess, nicht im Ergebnis

Wenn du beginnst, deinen Erfolg als Künstler im Prozess zu verankern und nicht im Ergebnis, verändert sich etwas ganz Entscheidendes. Du kommst zurück in eine Verbindung mit dir, die ruhiger ist, klarer, unabhängiger von dem, was im Außen passiert.

 

Du erschaffst nicht mehr, um etwas zu beweisen, sondern weil etwas durch dich entstehen will. Du gehst in den Prozess, weil du neugierig bist, wohin er dich auch führt. Das ist ein kreatives Leben zu führen.

 

Und genau dort entsteht etwas, das sich nicht messen lässt, denn meist ist es ein Gefühl von Stimmigkeit oder wie ich es so gerne sage:  Verbindung. Ja, von einer innerer Ruhe. Vielleicht bedeutet Erfolg als Künstler genau das: dass du dir selbst treu bleibst und deinem Ausdruck vertraust. Und ich stehe auch immer wieder vor diesem Prozess und stelle mich dem.

 

In der Podcastfolge erfährst du:

✨warum Erfolg als Künstler nichts mit Popularität oder Geld zu tun haben muss
✨ weshalb der wichtigste Moment im kreativen Prozess das Loslassen deiner Arbeit ist
✨ warum äußere Reaktionen oft mehr mit Timing als mit Qualität zu tun haben
✨ weshalb Erfolg deine inneren Zweifel nicht automatisch auflöst
✨ warum dein eigenes Verständnis von Erfolg dein stärkster innerer Kompass ist

 

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Erfolg entsteht nicht, wenn andere dein Werk feiern. Erfolg entsteht in dem Moment, in dem du bereit bist, es loszulassen. - Ursula

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Gibt es vielleicht einen Teil in dir, der immer noch hofft, dass Erfolg im Außen deine Zweifel endlich leiser macht?
 
Was wäre dein eigener, ehrlicher Maßstab für Erfolg als Künstler, wenn du alles im Außen einmal kurz ausblendest?

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Deine Ursula 🫶🏻✨

 

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