Naturpigmente in der Malerei – der ganzheitliche Kunstprozess mit Emilia Anemon
In dieser Podcastfolge sind Emilia und ich sind nicht einfach nur in ein Thema eingestiegen, sondern ziemlich schnell in eine Tiefe gegangen, in der es gar nicht mehr darum ging, wie Kunst funktioniert, sondern darum, wie sie entsteht, wenn du aufhörst, sie kontrollieren zu wollen und beginnst, dich wirklich einzulassen auf das, was da ist.
Emilia wurde in Namibia in einem Lehmhaus geboren, und während sie darüber spricht, merkst du sofort, dass diese Verbindung zur Landschaft, zur afrikanischen Erde und zu der Weitem Land bis heute in ihr arbeitet.
Wenn dein kreativer Prozess eigentlich schon längst läuft
Was ich an diesem Gespräch so spannend finde, ist genau dieser Punkt, dass wir oft glauben, wir müssten anfangen, wir müssten uns motivieren, wir müssten wissen, wohin es geht, und gleichzeitig läuft dein kreativer Prozess die ganze Zeit, weil du die ganze Zeit wahrnimmst, spürst, und genau das ist der Teil, den viele übergehen.
Emilia ist viel draußen, sie sammelt Materialien, sie beobachtet, sie lässt Dinge auf sich wirken, und genau daraus entsteht ihre Arbeit, aus diesem inneren Prozess heraus, der sich immer entwickelt.
Naturpigmente verändern deinen Blick auf Kunst
Sie arbeitet mit Naturpigmenten, mit Ocker aus Afrika und genauso mit Erde aus Landschaften rund um Köln, und wenn du dir das wirklich vor Augen führst, merkst du sofort, dass es hier nicht nur um Farbe geht, es geht viel tiefer, das bereits alles da ist, bevor es Teil eines Bildes wird.
Egal ob sie in Afrika oder in Köln unterwegs ist, diese Pigmente tragen einen Ort in sich, eine Landschaft und ihre Qualität und wenn sie damit arbeitet, bringt sie genau das mit hinein, und das verändert den gesamten Blick auf den kreativen Prozess, weil du nicht mehr nur etwas erschaffst, sondern auch etwas aufnimmst und weiterführst.
Der ganzheitliche Kunstprozess
Was Emilia macht, ist im Grunde genau das, was viele sich wünschen und gleichzeitig oft nicht zulassen, weil es sich nicht kontrollieren lässt. Sie trennt nicht das Leben von der Kunst, sie trennt nicht das, was sie draußen erlebt, von dem, was sie später in ihrem Kölner Atelier entsteht, sie trennt nicht das Material von dem Ausdruck, sondern sie sieht das alles als einen zusammenhängenden Prozess. Und genau das macht ihre Arbeit so einzigartig und gleichzeitig so klar, weil sie nicht versucht, etwas zu erzwingen, sondern bereit ist, sich auf das einzulassen, was da ist.
Intuition ist nichts Mystisches
Wenn sie arbeitet, beschreibt sie ihren kreativen Prozess als intuitiv, und ich finde, das ist ein Punkt, der oft missverstanden wird, weil viele denken, Intuition bedeutet, einfach irgendetwas zu machen, dabei geht es eigentlich darum, wirklich da zu sein und wahrzunehmen, was sich zeigt. Und ja, natürlich kann dann diese Stimme kommen, die fragt, ob das richtig ist, ob das gut genug ist, ob man das so machen kann, und ich glaube, wir kennen das alle, der Unterschied ist nur, ob du dich davon stoppen lässt oder ob du trotzdem weitergehst.
Kunst als leise Einladung
Emilia hat bis 2025 an der Alanus Hochschule studiert und dort viele unterschiedliche Formen von Kunst kennengelernt, und sie hat für sich sehr klar gespürt, dass sie nicht diesen lauten Weg gehen möchte, sondern etwas anderes, etwas Ruhigeres, etwas Offeneres.
Und genau daraus entsteht ihr Zitat aus der Folge::
„Ich möchte Kunst machen, die eine leise Einladung ist.“
Und wenn du darüber nachdenkst, merkst du, wie viel darin steckt, weil eine Einladung nichts erzwingt, sie ist einfach da, und du entscheidest, ob du dich darauf einlässt.
In der Podcastfolge erfährst du:
✨ wie Emilia mit Naturpigmenten und Ocker aus Afrika arbeitet
✨ warum ihr kreativer Prozess viel früher beginnt, als du denkst
✨ wie ein ganzheitlicher Kunstprozess entsteht
✨ warum Intuition nichts Abgehobenes ist, sondern eine Fähigkeit
Ich möchte Kunst machen, die eine leise Einladung ist. - Emilia
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Abschlussimpuls
Wenn dich diese Folge berührt hat, dann schreib mir gern in die Kommentare bei Spotify oder YouTube:
„Ich vertraue meinem kreativen Prozess. Meine Kunst darf wachsen.“
Und erzähl mir, wo du gerade ungeduldig bist in deinem kreativen Prozess.
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Deine Ursula ✨
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